Datenrettung bei Defekt an SSD / Solid State Disk

SSD Laufwerke finden immer weitere Verbreitung, da sie sich durch eine hohe Zugriffsgeschwindigkeit und Stabilität auszeichnen. Einen einhundertprozentigen Ausfallschutz zu ggf. auftretenden Datenverlust oder einen eventuellen Defekt bieten jedoch auch Solid-State-Disks nicht.

Unsere Analysepreise für die Überprüfung von Solid-State-Disks / SSD liegen bei:

DatenträgerNotfall-Service
( 1-2 Arbeitstage )
Standard-Service
( 3-6 Arbeitstage )
 
Solid-State-Disk / SSD CHF 216,- * CHF 108,- * SSD Datenrettung anmelden

*Alle Preisangaben verstehen sich netto, zzgl. Mwst.

Kosten zur Reparatur und Rettung defekter SSD:

Die Kosten für die Reparatur und Rettung sind abhängig von der Kapazität der Solid State Disc, dem Schadensbild und den hierfür notwendigen zeitlichen Aufwand um die Daten retten zu können.

Physikalische Beschädigung: min. 800,- CHF bis max. 1.950 CHF net. zzgl. Mwst.

Logische Beschädigung: min. 360,- bis 720,- CHF net. zzgl. Mwst.

Die häufigsten Beschädigungen einer Solid-State Disk äußern sich zumeist dadurch, dass sie vom PC-System oder vom Notebook plötzlich nicht mehr angezeigt wird. In der Regel deutet dies auf einen defekten Micro-Controller des Laufwerks hin.

Bei der Datenwiederherstellung von SSDs muß hierbei in zwei Arten von Micro-Controllern differenziert werden:

 Controller ohne Hardware-Verschlüsselung, bzw. mit leichtem Verschlüsselungsalgorithmus :

Defekte SSD / Solid State Disk - Datenrettung und ReparaturHierbei werden die Dateninhalte seitens des Controllers mit nur leichter und nicht einzigartiger Verschlüsselung im NAND-Flash der Solid State Disc gespeichert. In der Praxis bedeutet dies, dass ein KUERT Techniker die NAND-Flash-Speicherchips  entfernt und ein sektorbasiertes Abbild der Dateninhalte des NAND erstellt, im Anschluß den Micro-Controller emuliert und im hierauf auf einen Zugriff auf die Daten erhält. Controller dieser Art finden sich in vielen SSDs. Zu den bekanntesten Controller-Herstellern zählen JMicron, Samsung, Intel und viele weitere. Verbaut finden sich diese Controller in Laufwerken von Toshiba, Samsung, Kingston, Intel oder AData, Corsair, Verbatim usw.

Controller mit Hardware-Verschlüsselung:

Zu den bekanntesten und bis dato nicht rettbaren Vertretern dieser Art zählen die Chipsätze des Herstellers Sandforce bei den Serien 12xx/15xx und 22xx. Sandforce Chipsätze finden sich u.a. in der Vertex 2 und 3er und der Agility-Serie von OCZ-Technology und in einigen Versionen von Corsair. Seit neuestem auch in Solid-State-Disks von Intel, z.b. der Intel 520, ausgestattet mit einem LSI Sandforce 2281er Controller.

Controller mit Hardware-Verschlüsselung chiffrieren Daten in Echtzeit, während diese in den NAND-Flash-Speicher der Disk gespeichert werden. Bei Sandforce geschieht dies in einem zweigleisigem Verfahren auf zwei unterschiedlichen Kanälen mit jeweils zwei unterschiedlichen Verschlüsselungs-Algorithmen: AES-128 und AES-256. Bei fast allen Sandforce Controllern ist der entsprechende Daten-Dechiffrierungsschlüssel einzigartig und bis dato gibt es keinerlei technische Möglichkeit die Daten bei einem Controller-Defekt wieder zu rekonstruieren. Auch bei Firmware-Problem oder nach neuen Firmware-Updates bei denen Alt-Daten überschrieben wurden, indem eine neue Struktur auf der Disk angelegt wurde, gibt es in der Regel keine Wiederherstellungsmöglichkeit.