(Bochum, 29. Oktober 2012) Wenn der Jahrhundertsturm „Sandy“ auf die US-Ostküste trifft, dann wird er nicht nur die Bewohner dort auf eine harte Probe stellen, sondern möglicherweise auch die Notfallpläne von vielen Rechenzentren und Cloud-Anbietern die an der US-Ostküste lokalisiert sind. Denn die Region, für die ein "Landfall" des Sturms "Sandy" prognostiziert worden ist, beheimatet viele klingende Namen von Rechenzentrenbetreibern wie Amazon, Apple, Facebook oder Google.

In einer globalisierten Welt, stellt dies natürlich auch schweizerische Unternehmen und Haushalte, deren Daten über die Cloud in US-Rechenzentren gespeichert wurden oder deren Services und Dienstleistungen genutzt werden, vor Probleme. Die Spezialisten von KUERT Datenrettung empfehlen, unter diesem Aspekt, zur Sicherheit komplette Kopien aller in der Cloud gespeicherten und wichtigen Daten zu erstellen und herunter zu laden.

Warum US-Sturm "Sandy" auch die Daten von Kunden aus der Schweiz bedroht

 „Es steht zu befürchten, dass der Jahrhundertsturm „Sandy“ einige Disaster-Recovery Pläne von US-Rechenzentrenbetreibern und Unternehmen auf eine Probe stellen wird. Schweizer Unternehmen und Privatanwendern empfehlen wir die Anfertigung vollumfänglicher Backups aller in die Cloud ausgelagerten Daten, da ein möglicher Datenverlust nicht ausgeschlossen werden kann.“ , so Martin Eschenberg, Marketingleiter der KUERT Datenrettung Deutschland GmbH.

„Die Windgeschwindigkeiten vom Tropensturm „Sandy“ mit bis zu 120 km/h können die Stromversorgung beeinflußen, auch befürchtete Stark-Regenfälle und Schneefall, können die Infrastruktur von US-Rechenzentren auf eine Probe stellen. Bei einem Ausfall eines Rechenzentrums ergibt sich zudem noch ein zweites Problem, da bei der Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft Fehler passieren könnten, die einen Datenverlust zur Folge haben“.

Über ein lokales Problem mit potentiellen globalen Folgen

Innerhalb eines Radius von hundert Meilen befinden sich im Bundesstaat North-Carolina gleich mehrere Rechen- und Data-Center von Google, Apple, Wipro sowie Disney und AT&T. Darüber hinaus befinden sich an der US-Ostküste eine Vielzahl von Rechenzentren kleinerer Betreiber für Cloud-Dienstleitungen, Hosting, etc.

„Das ein Sturm eine renommierte Cloud-Infrastruktur problemlos lahm legen kann, beweist ein Blick zurück in den Sommer 2012. Hierbei kam es aufgrund eines Sturmes zu einem Stromausfall, der ursächlich für einen Ausfall der Amazon Web Services (AWS) und weiterer Cloud-Anbieter in Nord-Virginia war.“, sagt Eschenberg.

Die Spezialisten von KUERT raten deswegen privaten und gewerblichen Kunden oder Nutzern von Cloud-Dienstleistern, zur Sicherheit Backups- und Kopien der in der Cloud befindlichen Daten anzulegen und herunter zu laden, sofern dies noch nicht erfolgt ist.